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Pressestimmen |
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Die Regierung startet den
Kampf gegen Streunerhunde Gestern erörterte die
Regierung eine Dringlichkeitsverordnung, die nächste Woche
verabschiedet wird und die Lösung des Problems mit den herrenlosen
Hunden im ganzen Land herbeiführen soll. Gemäß dieser gesetzlichen
Regelung sind alle herrenlosen Hunde einzufangen und in Tierunterkünfte
zu bringen, die von den Gemeinden anzulegen sind. Holt sie niemand von
dort ab, sollen sie nach 14 Tagen eingeschläfert werden.
Aggressive, alte oder kranke Hunde werden sofort getötet. Nicht
eingeschläfert werden sollen hingegen jene Hunde, um die sich
Tierschutzorganisationen annehmen. Dem Regierungssprecher, Claudiu
Lucaci, zufolge hat diese gesetzliche Regelung die Zustimmung der
Welttierschutzorganisation und entspricht den Richtlinien des
Europarates. "Adevărul",
16. November |
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Gesetz zur Einschläferung
von Streunerhunden in Vorbereitung durch den Premierminister Die Regierung
diskutierte gestern das Projekt einer Verordnung, nach der die Gemeindeämter
zur Einrichtung eigener Dienststellen verpflichtet sind, die sich mit
dem Problem der herrenlosen Hunde befassen. Sie haben die Aufgabe, diese
Tiere einzufangen und in Tierunterkünfte zu bringen. Aggressive,
chronisch und unheilbar kranke Hunde werden unmittelbar nach
Einlieferung in diese Zentren eingeschläfert. Darüber hinaus gelangen
auch jene Tiere zur Einschläferung, die nach 14 Tagen weder zurückverlangt,
adoptiert noch von Tierschutzorganisationen übernommen wurden. Der
Regierungssprecher, Claudiu Lucaci, meinte, dass die von der Regierung
ausgearbeitete gesetzliche Regelung in keinem Zusammenhang mit dem Fall
eines alten Mannes aus Cornetu stünde, der Dienstagnacht von einer
Hundemeute zerfleischt wurde. Von dem 62-jährigen Ştefan
Dinca fanden seine Verwandten nur mehr ein Skelett mit spärlichen
Fleischüberresten. "Jurnalul
National", 16. November 2001 |
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Studentin wegen eines Hundes
vom Wachdienst geschlagen Eine junge Frau
behauptet, dass ihr beim Abholen eines Hundes vom Tierlager der
Hauptstadt "Theodor Pallady" vom Sicherheitsdienst, der diesen
Ort bewacht, ein Stoß versetzt wurde. Roxana Roşca,
22 Jahre, ist Studentin der Fakultät für Veterinärmedizin.
Gemeinsam mit einer Freundin ging sie gestern in der Früh zum Lager
"Pallady", um ihren Hund abzuholen, den Hundefänger von der
Straße vor ihrem Wohnblock mitgenommen hatten. "Wir baten die
Sicherheitsleute, uns ins Lager hinein zu lassen, damit wir dort nach
dem Hund suchen. Daraufhin begannen die Wächter sich mit uns anzulegen,
und wollten uns absolut nicht durchlassen. Beim Lagereingang befanden
sich einige Aktivisten von 'Vier Pfoten', die sich an Steinblöcken
angekettet hatten. Als ich sah, dass wir nicht eingelassen wurden,
kettete auch ich mich an einen Block", erzählte uns Roxana. Plötzlich
legte ein Wächter einer Aktivistin Handschellen an und beschuldigte
sie, das Eigentum des Lagers betreten zu haben. "Als ich daraufhin
intervenierte und ihnen sagte, dass sie kein Recht hätten, so etwas zu
tun, gab mir der Wächter, der das Mädchen festgenommen hatte, einen
Stoß. Ich fiel mit dem Hinterkopf auf einen Steinblock und verlor das
Bewusstsein", so Roxana. Irgendjemand rief die Rettung. Die
Rettungsärzte verweigerten aber ihr Kommen mit der Begründung, dass
sie sich "in so was nicht einmischen" würden. Roxana wurde
mit dem Auto ihrer Freundin ins Unfallkrankenhaus Floreasca gebracht und
dort ärztlich versorgt. Die Ärzte meinen, dass als Folge dieses
Aufpralles jederzeit noch Komplikationen auftreten könnten. Geta
Roman |
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Băsescu untersagt die
Aktionen von VIER PFOTEN Nach der gestrigen
Protestaktion der Aktivisten von VIER PFOTEN kündigte Bukarests Oberbürgermeister,
Traian Băsescu, an, dass er ihnen keine wie immer geartete
Manifestation zum Schutz der Tiere auf dem Gebiet der Hauptstadt mehr
gestatten werde. "Bis jetzt dachte ich, es handle sich um einen
Scherz oder eine tolerierbare Art des Protestes. Aber die stundenlange
Blockade des Lagers "Pallady" ist etwas Ernsteres. Daher habe
ich beschlossen, jede nicht genehmigte Manifestation zu untersagen. Bei
Zuwiderhandlung werde ich von der Staatsgewalt Gebrauch machen",
erklärte Traian Băsescu.
Er fügte hinzu, dass er gestern die DIAS-Kräfte in Bereitstellung hatte, deren
Einsatz jedoch nicht mehr nötig war. "Wir werden das Gesetz
anwenden. Und so wie die Rumänen auf österreichischem Staatsgebiet das
Gesetz zu befolgen haben, haben auch die Österreicher nicht das Recht,
gegen das Gesetz in Rumänien zu verstoßen", schloss Băsescu. Iuliana
Anghel "Evenimentul
Zile", 15. November 2001 |
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Haben Ihnen die Bilder
gefallen, Herr Bürgermeister? Schockierende Bilder
in allen Nachrichten seit 29. Oktober 2001. Ein Mann stellt seinen
linken Fuß auf den Kopf eines nur einige Wochen alten Hündchens und stösst
eine Spritze in das kleine Tier. Danach packt er den Hund am Kopf und
schleudert ihn in eine Ecke des Raumes, in der sich schon andere Welpen
winden, die genauso “behandelt” worden sind. Alles ohne Betäubung.
Der Todeskampf der Hunde dauert mehr als 20 Minuten. Danach andere Bilder
mit Dutzenden lebenden Welpen, die, eingepfercht in viel zu kleinen Käfigen,
auf einander liegen. Diese Bilder wurden von den nur wenige Monate alten
Erklärungen des Bürgermeisters Băsescu begleitet, der mitteilt,
wie gut die Hunde in den Tierheimen behandelt würden. Der Oberbürgermeister
hatte der Presse jedoch den Zutritt zu diesen Heimen untersagt. Und
siehe da, nun hat man doch noch erfahren, was dort geschieht. Die
Organisation VIER PFOTEN hat Bilder von seltener Grausamkeit geliefert.
Was wird der Bürgermeister jetzt sagen? Wie werden seine Erklärungen
lauten? Wie werden seine Maßnahmen aussehen? Oder wird er mit dem ihm
eigenen Stil mit zwei, drei derben Witzen antworten und das war's dann? Eine weitere Frage wäre:
Wie ist es der Organisation VIER PFOTEN gelungen, zu diesen Bildern zu
kommen? Es gab keine versteckte Kamera. Diejenigen, welche die Hunde töteten,
wussten, dass sie gefilmt werden. Irgendetwas stimmt mit diesen Bildern
nicht. Băsescu hat viele Feinde, vor allem Politiker, die PSD hat
ihm sogar offen den Krieg erklärt (es wäre schade, und es wäre auch
zynisch, würde man eine Kampagne zum Schutz der Hunde auf politische
Motive stützen). Aber jenseits von Verdächtigungen ist eine Sache
gewiss: Die Hunde der Stadt sind Opfer sadistischer Handlungen, über
welche die Bukarester Stadtverwaltung hinwegsieht. Und das muss anders
werden. "Evenimentul
zilei" Nr. 2851, 31. Oktober 2001 |
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Ein krimineller Arzt Editorial Es musste sich erst
eine Gruppe von Aktivisten der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN aus
dem Ausland an die Zäune des Lagers von Chiajna ketten, damit wir uns
alle an das widerwärtige Gesicht des sogenannten Tierarztes Răzvan
Ţâru erinnern. Ein Mensch ohne Rückgrat, imstande, mehrere Lügen
in wenigen Sätzen von sich zu geben, verbohrt sich Ţâru in die
Idee, dem von ihm abgelegten Eid zum Trotz, das Programm zur Ausrottung
der Streunerhunde durchzuziehen. Nur, dass Ţâru, Direktor der
Verwaltung für die Überwachung von Tieren – Administraţia
pentru Supravegherea Animalelor (A.S.A.) – ein Krimineller ist, wie
er im Buche steht, dem jegliches Gefühl und Mitgefühl für die
bedauernswerten, unschuldigen Tiere fehlt. Die Organisation VIER PFOTEN
hat eine gut inszenierte Kampagne gestartet, die dazu gedacht ist, zu
demonstrieren, dass das derzeitige Töten von Streunern dem Ansehen
unseres Landes schadet, und die Bukarester Verwaltung auf eine Stufe mit
irgendeiner afrikanischen Hauptstadt setzt. VIER PFOTEN fordert, das Töten
der Hunde zu stoppen, und schlägt anhand von Material, das in den Räumen
von Herbergen der A.S.A. mit Spezialausrüstung gefilmt wurde, die
Verringerung ihrer Anzahl durch Kastration und Aufnahme dieser Hunde
durch Tierfreunde vor. VIER PFOTEN hat die Brutalität aufgezeigt, mit
der die Hunde ohne Wartezeit, ohne vorherige Betäubung und unter
Verabreichung von Magnesiumsulfat, einer Substanz, die den Tod des
Tieres unter grauenhaften Qualen herbeiführt, getötet werden. Wir
glauben, dass die von einigen Fernsehsendern am Montag abend
ausgestrahlten Szenen (die auch im Ausland gesehen werden konnten) ohne
jegliche Möglichkeit, etwas zu leugnen, beweisen, dass Răzvan
Ţâru unter den Tierärzten nichts zu suchen hat. Ţâru hatte
die Unverfrorenheit zu beteuern, dass die von den Hundefängern
eingefangenen Vierbeiner vor deren Tötung betäubt würden, obwohl die
Bilder etwas ganz anderes zeigen. Der Direktor von A.S.A., ein wahres
Unheil für die Bukarester, behauptet, dass VIER PFOTEN die Kampagne
begonnen hätte, um die Verwendung der aus dem Ausland erhaltenen
finanziellen Mittel zu rechtfertigen. Nichts zur Sache, nichts über die
unterschiedslose Liquidierung der Hunde, nichts über die Verwendung öffentlicher
Gelder in einer für eine europäische Hauptstadt beschämenden Art und
Weise, nichts über die Gründe, die einen Tierarzt zur blinden
Verfolgung eines derart barbarischen Programmes veranlassen. Das
einzige, was Ţâru beherrscht, ist zu lügen, zu töten, zu drohen
und vor seinem Chef strammzustehen. Das ist nicht wenig, aber auch nicht
genug, um seinen Kollegen, die sich mit ihren Kommentaren noch zurückhalten,
den Mund zu verbieten. "Oglinda"
31. Oktober 2001 |
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Gianina Corondan singt die
Streunerhymne Gianina Corondan wird
gemeinsam mit der Rockgruppe “Quartz” die Hymne der Streunerhunde
singen, ein Lied, das Amedeo, der Leader der Gruppe, speziell für die
vor einigen Wochen von der mittlerweile bekannten Organisation VIER
PFOTEN gestartete Kampagne zum Schutz der herrenlosen Tiere komponierte.
Die Tatsache, dass am 19. April 2001 in Bukarest mit der Tötung von
herrenlosen Hunden begonnen wurde, unabhängig davon, ob diese kastriert
sind oder nicht, ließ Tausende von Tierfreunden vor Mitleid erbeben.
Auch wenn es viele gibt, die um Erklärungen für diese barbarischen
Aktionen bemüht sind, kämpfen Tierschutzorganisationen und Tierfreunde
mit besonderen Methoden, um dieses Massaker zu beenden. Am 15. Oktober
startete die Organisation VIER PFOTEN die Kampagne "Hunde fühlen
Menschen. Was fühlen Menschen?", eine Kampagne, mit deren Hilfe
man eine Sensibilisierung der öffentlichen Meinung gegenüber der
Situation der Streunerhunde und insbesondere gegenüber dem Töten
dieser Tiere erreichen will. "Evenimentul
zilei" Nr. 2846, 25. Oktober 2001 |
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“Quartz” tritt für die
herrenlosen Hunde ein Seit einigen Tagen
kann man in Bukarest eine neue Melodie hören: Es ist nicht die Musik
der Bands in den Bezirken, sie dringt auch nicht aus den Musikläden. Es
handelt sich um eine Autokolonne, die, begleitet von der Musik der
Gruppe “Quartz”, durch Bukarest zieht. Organisiert wurde diese
besondere Kolonne von der Organisation VIER PFOTEN, die damit eine
Sensibilisierung der Bevölkerung im Hinblick auf den Schutz der
Streunerhunde und gegen die Gewalt gegen Tiere erreichen möchte. Und
der Slogan dieser Kampagne? "Hunde fühlen Menschen. Was fühlen
Menschen?" So lautet auch der Titel der von der Rockgruppe
“Quartz” und derem Leader Amedeo interpretierten Melodie. Und der
Refrain wird vielleicht zur ”Nationalhymne” der Streuner. Die
Kampagne wird sechs Wochen, bis zum 30. November, dauern, und durch alle
Bukarester Bezirke ziehen. Die Mädchen der Autokolonne werden
Werbegeschenke, Anhänger, Kappen bzw. Kugelschreiber verteilen. Das
Maskottchen dieser Kampagne ist ein Hündchen, sechs Meter hoch, das
Bobiţa heißt. "Evenimentul
musical" Nr.1,19-25 Oktober 2001 |
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Gianina versus Băsescu Nach dem Schlager "Liebt
auch die Streunerhunde" kündigt
sich ein neuer, den
herrenlosen Vierbeinern gewidmeter Hit an. Dieses Mal von der Gruppe "Quartz". Die Melodie "Hunde fühlen Menschen. Was fühlen Menschen?"
wurde von Amedeo komponiert, der Text stammt von Gianina Corondan.
Zur Realisierung des Liedes trug auch die Organisation VIER PFOTEN bei.
Gianina hofft, dass dieses neue Stück mehr Chancen hat, Traian Băsescu
zu besänftigen, als die berühmte Brigitte Bardot mit ihren zahlreichen
Besuchen in Bukarest. "VIP"
Nr. 43, 22.10.2001 |
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7.000 Streuner monatlich
eingeschläfert Die Verwaltung für
die Überwachung von Tieren – Administraţia pentru Supravegherea
Animalelor (ASA) – schläfert monatlich etwa 7.000 herrenlose Hunde
ein. Der Direktor von ASA, Dr. Răzvan Ţâru, erklärte uns,
dass von den 8.000 durch die Hundefänger monatlich eingefangenen Hunde
nur 1.000 zurückgefordert und den Interessenten zur Aufnahme übergeben
werden. Darüber hinaus meinte Ţâru, dass in sehr vielen Fällen
die Streunerhunde von sogenannten Tierfreunden, die sie gegen
Unterschrift zur Pflege erhalten haben, ausgesetzt würden. "Monitorul"
16.10.2001 |