Unfolding

 

Zwölf Mitglieder der Organisation VIER PFOTEN aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen ihre Protestserie fort, um Traian Băsescu zu stoppen

Bukarest, 14. November – Zwölf Mitglieder von VIER PFOTEN aus Deutschland, Österreich und der Schweiz starteten heute die vierte Protestaktion, mit dem Ziel, Traian Băsescu's Ausrottungsaktion von herrenlosen Hunden Einhalt zu gebieten.

Um 10.30 Uhr begannen sie mit der Blockade des Zentrums Pallady. Die zwölf Aktivisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befestigten sich vor dem Tötungslager an 1 m großen Betonblöcken.

Was das Einfangen und Töten von herrenlosen Hunden angeht, macht der Bürgermeister seit 19. April d.J. seine eigene Politik. Von Transparenz keine Rede, die europäischen Standards zum Schutz der Tiere werden ignoriert. Die Tiere werden unter unmenschlichen, primitiven Bedingungen getötet.

Obwohl die Protestaktion von VIER PFOTEN friedlich verlief, griff plötzlich eine Gruppe des städtischen Sicherheitsdienstes ein und attackierte die vor dem Tötungslager befindlichen Aktivisten. Während dieser gewaltsamen Intervention wurde Roxana Roşca, eine Studentin der Veterinärmedizinischen Fakultät Bukarest, die sich gerade vor dem Zentrum befand, um ihren Hund abzuholen, gestoßen und verletzte sich so stark am Kopf, dass sie - unter Schock - mit der Rettung ins Unfallkrankenhaus transportiert werden musste.

Die Männer der städtischen Wache kümmerten sich nicht um die Sicherheit der beteiligten Leute und gingen bei der Beseitigung der Steinblöcke ein hohes Risiko für die Gesundheit der Aktivisten ein.

Die Protestaktion wurde durch die gewaltsame Entfernung der zwölf Aktivisten beendet.

 

 

 


 

12. November, 10.30 Uhr - Straßburg. Die Organisation VIER PFOTEN  protestierte gegen die Tötung der herrenlosen Hunde in Bukarest. An dieser Protestaktion nahmen 17 Mitglieder von VIER PFOTEN aus der Schweiz, Österreich und Deutschland teil. VIER PFOTEN überreichte der Vertreterin Österreichs im Europaparlament, Frau Marilies Fleming, eine zur Unterzeichnung durch weitere Europaparlamentarier an den Ministerpräsidenten von Rumänien, Herrn Adrian Năstase, gerichtete Petition .

 

 

 


Viena, Berna, Berlin

 

Die Organisation VIER PFOTEN protestierte am 8. November vor der Botschaft Rumäniens in Wien mit der Forderung:

"Stoppt den barbarischen Hundemord in Bukarest!"

Der rumänische Botschafter, Herr Traian Chebeleu, nahm die Protestnote von VIER PFOTEN entgegen.

 Heute demonstrierte die Organisation VIER PFOTEN vor der rumänischen Botschaft in Wien. Riesige Transparente mit Fotos von getöteten Hunden zeigten die dramatische Situation in Bukarest. Der rumänische Botschafter nahm das Protestschreiben der Hundeschützer sowie zahlreiche von Politikern und verschiedenen bekannten Persönlichkeiten unterschriebene Unterstützungserklärungen mit dem Versprechen entgegen, diese dem Premierminister, Adrian Năstase zu überreichen. "Jetzt liegt es am Premierminister von Rumänien, dieses grausame Verbrechen zu beenden", meinte der Leiter des Projektes, Herr Josef Pfabigan.

 

Der Film von VIER PFOTEN liefert den Beweis von den brutalen Tötungspraktiken an Hunden

Trotz massiver, von der Organisation VIER PFOTEN und von anderen internationalen Tierschutzorganisationen auf die Beine gestellten Proteste werden ab 19. April 2001 die Straßenhunde gemäß Erlass des Bürgermeisters von Bukarest gefangen und sofort in einem der beiden Tötungslager brutal umgebracht. Obwohl Herr Băsescu die Idee einer Euthanasie von Tieren begrüßte, werden täglich hunderte Tiere auf die grausamste Art und Weise getötet. Den Beweis dafür lieferte die Organisation VIER PFOTEN mit Fotografien über das Massaker an den Straßenhunden. Es gelang ihr, den Film mit versteckten Videokameras in einem bislang hermetisch abgeschlossenen Tötungslager zu drehen. 

Der Bukarester Bürgermeister Traian Băsescu hat den Kastrationsvertrag gebrochen:

Herrn Băsescu ist es nicht nur gelungen, die Bukarester unzählige Male in Unruhe zu versetzen, er hat vielmehr den am 1. März 2001 mit der Organisation VIER PFOTEN und Brigitte Bardot geschlossenen Vertrag gebrochen. Dieser Vertrag sah die Kastration aller Hunde in Bukarest vor, im übrigen die einzige von Tierärzten akzeptierte Methode, das Problem der Straßenhunde in den Griff zu bekommen.

Sinnloses Massaker in Bukarest: Das Problem der Streunerhunde blieb ungelöst

Auf Bukarests Straßen lebten etwa 100.000 herrenlose Hunde. Von den schlecht entlohnten Hundefängern werden täglich an die 200 Hunde eingefangen. Anschließend werden die Tiere sofort getötet, alle ohne Unterschied, obwohl sich unter ihnen Hunde befinden, die von VIER PFOTEN kastriert wurden, sowie Haustiere, die sich zufällig auf der Straße aufhalten. Alle werden mitleidslos getötet. Dazu kommt noch, dass in der Nacht vergiftetes Futter ausgelegt wird, am frühen Morgen werden dann die Kadaver der auf diese Weise umgekommenen Tiere eingesammelt. Herr Pfabigan, der Projektleiter der Organisation VIER PFOTEN ist über diese Situation empört: "Dieses Abschlachten ist entsetzlich und vollkommen sinnlos, denn die Hunde vermehren sich genauso rasch wie früher."

Ähnliche Protestaktion fanden in Berlin und Berna statt. Vertreter von VIER PFOTEN trafen mit den in diesen Ländern akkreditieren rumänischen Botschaftern zusammen.


 

Riesentransparent an der Fassade des Rathauses:

"Stoppen Sie den Mord an herrenlosen Hunden"

 

 

Bukarest, 5. November. Um 10.30 Uhr befestigten fünf Aktivisten von VIER PFOTEN aus Österreich und Deutschland  an der Hauptfassade des Buka­rester Rathauses ein Riesentransparent mit dem Slogan "STOPPEN SIE DEN MORD AN HERRENLOSEN HUNDEN, HERR BĂSESCU!" Mit dieser spektakulären Aktion will VIER PFOTEN den Bürgermeister der Stadt Bukarest, Herrn Traian Băsescu, veranlassen, sofort die Tötung von herrenlosen Hunden einzustellen.

 

Die Organisation VIER PFOTEN hat Herrn Traian Băsescu damit ein besonderes Geburtstagsgeschenk bereitet. Der Slogan "STOPPEN SIE DEN MORD AN HUNDEN, HERR BĂSESCU!" ist auf einem riesigen Transparent von 16 x 5 m in englischer und rumänischer Sprache zu lesen. Es wurde von österreichischen und deutschen Aktivisten der Organisation VIER PFOTEN angebracht und ist Teil der Sensibilierungskampagne "Hunde fühlen Menschen. Was fühlen Menschen?" 

Nach ihrer Aktion wurden die Aktivisten einige Stunden festgehalten und erhielten eine Strafe von 20 Millionen Lei. Und dies, obwohl Herr Băsescu erklärt hatte, dass gegen sie keine Maßnahmen ergriffen würden. Fast hat es den Anschein, als wäre die Autorität von Herrn Băsescu mit einem Fragezeichen zu versehen.

 

 

 


Megakonzert

Am 3. November 2001 findet im Polivalenta ein von der Organisation VIER PFOTEN durchgeführtes Konzert statt. Für dieses Konzert haben ihre Teilnahme zugesagt: Blondy, No Name, K-pital, Amicii, Simplu, Dolly, Rafael, Taxi, Van Noiss, Asia, Bere Gratis, Parlament, Nicky, Luminiţa Anghel, Antract, Spitalul de Urgenţă, Rebele, The Best 2001 und die Gruppe Quartz.

Als Folge der von den Fernsehstationen am 29. Oktober 2001 ausgestrahlten, schockierenden Bilder (Bilder, welche die barbarische Behandlung der Streunerhunde zeigten) wurde nun das Lager Chiajna geschlossen

Der Eintritt war frei.

        

 

 


   

Chiajna - 29 Oktober

 

Bukarest, 29 Oktober - "Stoppen Sie das Hundetöten, Herr Băsescu!".

Dieses Motto liegt der heutigen Aktion zugrunde. Um 10.30 Uhr fand eine Blockade-Aktion bei der Sammelstelle Chiajna statt, eines der beiden Zentren der Stadtverwaltung Bukarest, in das herrenlose Hunde zur Tötung gebracht werden. An dieser Aktion nahmen Aktivisten der Organisation VIER PFOTEN International teil. Protestierende Aktivisten aus Westeuropa ketteten sich mit Handschellen an die Lagergitter, um so die Aktionen des Herrn Traian Băsescu zu bekämpfen. Durch diese Form des Protestes wollte VIER PFOTEN die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters, der Hauptstadt und der öffentlichen Meinungsbildner auf das Problem der Streunerhunde lenken.

 

 


  Autokolonne VIER PFOTEN - Schule

 

Die Autokolonne VIER PFOTEN stattete in aller Früh der Schule Nr. 5 auf der Piaţa Amzei einen Besuch ab. Hier wurden wir von Kindern empfangen, die sehr froh waren, möglichst viel über unsere Kampagne zu erfahren. Es wurden 500 Folder, 200 Abzeichen, 200 Anhänger, 100 Kugelschreiber, 500 Ballons und 500 Postkarten verteilt.

Die Kinder, aber auch die Professoren/innen versicherten uns, dass sie an möglichst allen von uns organisierten Aktionen teilnehmen würden, dass sie auf unserer Seite stünden und dankten uns für unsere Initiative.

Wir selbst danken wiederum Frau Direktor Păunescu und beglückwünschen sie dafür, dass sie das Treffen mit den Kindern organisiert hat.

Wir haben uns gefreut zu erfahren, dass eine der Professorinnen ein Hundeheim eingerichtet hat, und dass die Kinder für die Tiere dort Futter sammeln.

Danach zog die Autokolonne zur Kreuzung Apaca, wo 4.000 Folder verteilt wurden. Die Reaktionen der Menschen waren auch hier positiv.